Gleich mit Beginn strömten zahlreiche Besucher bei strahlendem Sonnenschein zum Waldhoffest im Offenbacher Stadtteil Waldhof. Die Besucher waren so zahlreich, dass das Gelände der Kita 14 mehr als ausgelastet war. Für Kinder jeder Altersstufe wurde etwas geboten; so gab es Riesenlegosteine zum Bauen, aber auch Rasen Ski und andere Geschicklichkeitsspiele konnte man finden. An weiteren Stationen gab es Ballspiele, eine Schatzsuche, ein spaßiges Mülleimerrennen und Leitergolf. Auch fanden auf der Bühne nicht nur Aufführungen der Kindergartenkinder und ein spektakulärer Auftritt der Bieber Jumpers statt, es wurden auch Luftballontiere und Fadenspiele vorgeführt, was im Anschluss selbst ausprobiert werden konnte. Veranstaltet wurde das Fest auch in diesem Jahr von Arbeitskreis Waldhof und dem Zusammenschluss „Orte für Kinder und Familien“ in dem sich die evangelische und katholische Gemeinde, die Kita 14, die Krabbelstube Tagträume, und der Treff Waldhof für die Belange des Waldhofes einsetzen.

Neben diesen Angeboten war auch für das leibliche Wohl gesorgt, neben Würstchen, gab es auch Kuchen, der zum Teil von Anwohnern gespendet wurde, aber auch die Jugendlichen des Backprojekts aus dem Treff Waldhof haben Kuchen beigesteuert. Das Backprojekt und die Kreativwerkstatt finden alle zwei Wochen sonntags im Treff Waldhof statt. Finanziert werden beide Angebote durch das Programm „JUGENDSTÄRKEN im Quartier“ (JUSTiQ), welches aktuell vom Jugendbildungswerk der Stadt Offenbach umgesetzt wird. JUSTiQ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Man kann sagen, dass das Waldhoffest in diesem Jahr so erfolgreich war, wie schon lange nicht mehr stellt Peter Heckt fest und es bleibt zu hoffen, dass der Zusammenschluss „Orte für Kinder und Familien“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Waldhof sich auch weiter so intensiv um den strukturschwachen Stadtteil bemüht, damit das Zusammenleben der vielen Kulturen sich im Stadtteil weiter friedlich entwickeln kann.